Über diesen Blog





Gehört habe ich schon vieles. Ich sei „militant“, „radikal“, würde mich nur von Körnerfutter ernähren. Mein Leben würde nur aus Verzicht bestehen. Ich sei dadurch unfähig, Spaß zu haben. Demgegenüber stehen die Aussagen, ich sei ein „Spaß- oder Lifestyleveganer“, ich würde mich mit belanglosen Dingen wie Mode oder Kleidung auseinandersetzen. Widersprüchlich? Ja! Vegan leben ist einseitig? Nein! Wollen mir die einen nachsagen ich trage zu viel schwarz, so sagen die anderen ich hätte zu viel Pinkes. Die Schublade, in die mich einige stecken wollen gibt es nicht. Genauso verhält es sich auch mit dem Veganismus. Ich möchte mit diesem Blog aufzeigen, wie vielschichtig das vegane Leben ist und das mensch auf nichts verzichten muss. Sei es eine leckere Lasagne oder das tägliche Make Up. Kisses *Nise




Montag, 26. Mai 2014

Hallo. Mein Name ist Trudi und heute bin gestorben.

Hallo. Mein Name ist Trudi und heute bin gestorben.

Es tut mir leid, jetzt so direkt mit der Tür ins Haus zu fallen aber ich möchte Ihnen gerne meine Geschichte erzählen.

Mein Leben war schon immer hart gewesen. Geboren wurde ich auf der Straße inmitten von Müll und Unrat. Egal wie sehr meine Eltern versuchten unser Heim sauber zu halten, durch weggeworfenen Abfall von Passanten waren wir stets gezwungen im Dreck zu leben. Dies war nicht immer schlimm, den oft fanden meine Eltern dort Essenreste, von denen wir - wenn wir Glück hatten - ein paar Stunden satt werden konnten. Meine Eltern waren sehr liebevoll und hungerten oft, damit wenigstens ich Nahrung zu mir nehmen konnte. Es sind sehr große Opfer, die sie für mich erbracht hatten.

Das Leben auf der Straße barg viele Gefahren für mein junges Ich. Egal ob es herzlose Menschen, bissige Hunde oder der eisige Winter waren: Es ging jeden Tag aufs neue um unser Überleben.  

Es gab noch andere wie uns. Aber auf der Straße gelten andere Gesetze. So rührend sich meine Eltern um mich kümmerten, so gemein waren die anderen. Ich habe es ihnen jedoch nie übel genommen. Sie hatte genauso Hunger wie wir.

Mein Vater kam eines Tages von seiner Lebensmittelsuche nicht "nach Hause" zurück". Was ihm wiederfahren ist haben wir nie erfahren. Wie auch. Für uns auf der Straße hat niemand Augen. Wir sind praktisch unsichtbar.

Und deswegen bin ich jetzt auch tot.

Vielleicht war ich unachtsam. Vielleicht war es mein kindlicher Leichtsinn. Vielleicht hätte ich vorsichtiger sein sollen aber das Brötchen auf der Fahrbahn, in das nur einmal hineingebissen wurde, war nach zwei Tagen den Hungers für mich wie das Licht für die Motten. Vielleicht hätte ich mir nur ein Stück nehmen und dann direkt wieder verschwinden sollen aber das Hungergefühl war mächtiger als ich. Ich nahm das Auto war und auch die Beschleunigung des Fahrere als er mich sah. Aber ehe ich die Flucht ergreifen konnte hatte mich der rechte Vorderriefen bereits erfasst.

Und nun liege ich hier in einer roten Lache meines Blutes. Das Brötchen liegt im selben Zustand neben mir. Ich wollte doch nur ein einziges Mal richtig satt werden. Das Leben weicht aus meinem Körper doch die Menschen gehen an mir vorbei. Für einen kurzen Augenblick war ich sichtbar und ich erkannte die Wut in den Augen des Fahrers. Was habe ich falsch gemacht? Ich existierte. Für diesen einen kurzen Augenblick wurde ich wahrgenommen doch jetzt während meines letzten Atemzuges bin ich wieder unsichtbar und allein. Wann sie wohl meine Leiche beseitigen werden?

Es tut mir leid Mama, dass auch ich nicht mehr nach Hause kommen werde.

Berührt Sie meine Geschichte? Denken Sie, dass es Unrecht ist, was mir wiederfahren ist?

Was würden Sie nun denken wenn ich Ihnen sage, dass ich eine Taube gewesen bin? Wären Sie immer noch erbost? Wir leiden auf Ihren Straßen. Wir finden dort nicht das Futter das wir benötigen. Deswegen hat unser Kot auch diese Konsestenz, über die Sie sich so ärgern. Doch wenn Sie auf jemanden sauer sein wollen, dann seien Sie es auf Ihre eigene Spezies. Ihre Vorfahren sind Schuld daran, dass wir heute in Ihren Städten leben. Und ja, wir vermehren und und versuchen zu überleben aber es ist nichts anderes, als Sie es selbst machen. 

Bitte überlegen Sie das nächste Mal bevor Sie aufs Gas gehen wenn Sie einen meiner Brüder oder eine meiner Schwestern sehen oder ob Sie wirklich durch eine Gruppe von uns durchmarschieren müssen, obwohl Sie drumherum gehen könnten... Ob Sie ihre Kinder uns jagen lassen ohne diese zu ermahnen... Ob Sie uns wirklich jämmerlich an Gift sterben zu lassen...

Wir lieben unsere Kinder und suchen uns einen Partner fürs Leben. Wir sind leidfähig und dazu in der Lage Freude und Schmerz zu empfinden. Wir haben ein Recht auf Leben!

----

Ich Gedenken an alle Tauben, die heute durch Hand des Menschen den Tod gefunden haben.

Nise 
im Mai 2014



Mittwoch, 19. März 2014

Dieser Mann spricht mir aus der Seele

... deswegen will ich euch dieses Video nicht vorenthalten:

https://www.youtube.com/watch?v=d8ZSNtEUct0&feature=share

Ich denke viele von euch kennen diese ewigen Diskussionen...

Dienstag, 11. Februar 2014

Mein Wort zum Dienstag...

Warum Veganer auch schon mal ausfallend werden?

Weil...

...Kuehen das Herz bricht, wenn man ihnen ihre Kaelber weg nimmt...

...weil Fuechse Elektroschocker in Maul und Anus gesteckt bekommen, damit der "kostbare Pelz" nicht bei der Toetung zerstoert wird...

...weil Schafe noch kleine Babys sind, wenn sie fuer den Festtagsbraten getoetet werden...

...weil Huehner wahnsinnig werden, wenn man sie zu tausenden in dunkle Hallen steckt, wo sie in ihrer eigenen Scheiße liegen muessen...

...weil Schweinen ohne Betaeubung Zaehne gezogen und ihren Schwanz abgeschnitten bekommen...

...weil Fische leiden, auch wenn man es nicht hoeren kann...

... weil sie alle LEBEN wollen, eine andere Spezies aber ueber ihr Leben entscheidet...

... weil DU das alles weißt, es aber fuer ein paar Minuten "Genuss" und fuer den "Chic" hin nimmst!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Weihnachten steht vor der Tür

Seit letzter Woche sind die Weihnachtsmärkte wieder eröffnet und in die Städte sind voll mit Menschen, die dem Konsumrausch voll uns ganz nachkommen. Für viele Menschen ist diese Zeit mit Freude und Spaß verbunden. Ich sehe das ganze jedoch ein klein wenig anders.
 
Mich nervt zum einen die Heuchelei von Nicht-Gläuigen, die einmal im Jahr zur frommen Höchstleistung auffahren und trotz allem nur den Konsum und die Völlerei im Kopf haben. Wo ich direkt bei meinem weiteren Kritikpunkt angenommen bin. Mag dieses Fest für einige Menschen das absolute Highlight des Jahres sein, für unsere nicht-menschlichen Freunde ist jedoch eine Katastrophe. Die Schlachtzahlen steigen in die Höhe, nur damit zum "Fest der Liebe" (ha ha ha) alle schön an ihrem Braten laben können. Von der ganzen Milchschokolade die der Tage verkauft werden will ich erst gar nicht anfangen... Dabei gibt es doch auch hier in den kochbuchmarktüberschwemmenden vegangen Rezeptbüchern und auch auf zahlreichen Blogs genug leidfreie Alternativen. Meine bitte an euch an dieser Stelle: Versucht es doch einfach mal. Wenn ihr das ganze Jahr tierische Prdoukte konsumiert dürfte es doch wohl keiner Askese gleich kommen einen Tag darauf zu verzichten?
 
Und mein ganz besonderer Apell geht an die Eltern: Schenkt euren Kindern keine Tiere zu Weihnachten sondern geht mit ihnen - wenn denn unbedingt ein Tier einziehen soll - nach den Tagen ins örtliche Tierheim.Tiere sind keine Sachen. Sie haben Bedürfnisse (sehr viele sogar), kosten Zeit und Geld. Des Weiteren geht es den Zoofachhändlern einzig und allein um den Profit. Den höchsten Preis bezahlen hier einzig und alleine die Tiere. Die Tierheime rüsten sich bereits jetzt auf den Ansturm von Neuzugängen, welche im neuen Jahr zu ihnen gebracht werden (wenn sie denn nicht einfach weggeworfen werden). Das muss nicht sein, wenn man auf sein Herz und seinen Verstand hört. Denn darum geht es doch eigentlich bei diesem Fest (das die Christen den Heiden "geklaut") haben: Um Nächstenliebe. Also geht in dieser Zeit einmal in euch und fragt euch, ob ihr dieses ganze Leid weiter unterstützen wollt. Vielleicht wird so euer Vorsatz für das neue Jahr ja, endlich vegan zu leben :).
 
Verfrorene Grüße,
eure Nise

Freitag, 4. Oktober 2013

Stracciatella-Muffins

Stracciatella-Muffins:

 
Nachdem ich einige Muffin-Rezepte vergeblich ausprobiert habe, fing ich mit dem experementieren an. Dieses Rezept ist nach mehrmaligen Versuchen dabei herausgekommen.
400 g Mehl
250 g Puderzucker
1 Pk Backpulver
2 Pk Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
250 ml Sojadrink Vanille
250 ml Rapsöl
50 g Schokoladenstreusel
Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz mit dem Mixer gut untermischen. Nun den Sojadrink, das Öl sowie die Schokostreusel dazugeben und solange vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Die Muffinform mit Alsan einfetten und den Teig mit einem großen Löffel dort in gleichmäßige Portionen hineingeben. Das ganze geht dann für ca. 15 - 20 Minuten in den Ofen. Am besten den Einstichtest machen. Fertig.
 
 
Dieses Rezept sowie weitere noch folgende werdet ihr unter der Rubrik "Rezepte" in der Sidebar finden.
 
 

Fluechtlingsdrama Lampedusa

Ich habe gerade im Netz einen Artikel ueber das Fluechtlingsdrama von Lampedusa von gestern gelesen. Was mich aber fast noch mehr erschuettert, sind die rassistischen Kommentare unter dem Artikel. Das es so viele Menschen gibt, die nur braunen Muell im Kopf haben laesst mich gleichzeitig kotzen und heulen. Aber wenn man immer gut behuetet in D im Kreise seiner rechts eingestellten Familie aufgewachsen ist und keine Ahnung von der Realitaet da draußen hat, wie soll man da erwarten, dass sie Empathie mit den Fluechtlingen und ihrer Situation empfinden? Vielleicht wuerde es helfen, diese Leute mal in die Laender zu schicken, von wo diese armen Menschen fluechten, damit sie sich mal ein Bild von der Lage dort unten machen koennen. Hunger, Unterdrueckung, Armut und Hoffnungslosigkeit. All das, was wahrscheinlich keiner von diesen dummen braunen Idioten je am eigenen Leib erfahren musste. 

Wenn ich solche Kommentare lese schaeme ich mich jedes Mal so, in diesem Land zu leben. Es ist doch scheiß egal, aus welchem Land jemand kommt und wo er lebt. Scheiß auf Hautfarbe. Herkunft oder kulturellem Hintergrund. Wir sind alle Earthlings. Nur das zaehlt!

Freitag, 30. August 2013

Tyke 2014

Hallöchen Zusammen!
 
Zu erst einmal ein Sorry dafür, dass ich so lange nichts mehr gepostet habe.
 
Ich möchte euch heute auf http://www.tyke2014.de aufmerksam machen! Beinahe 20 Jahre ist es nun her, dass Tyke - ein afrikanisches Elefantenweibchen -  aus einem Zirkus in Honolulu ausgebrochen ist, weil sie die Peinigungen nicht mehr ertragen konnte. Das untenstehende Video ist ein Dokumentationsfilm über ihre Geschichte (ca. 12. Minuten), welche für sie leider tötlich endete.
 
 
Fast alle Tiere, die in Zirkussen gehalten werden sind bis auf die eigenen Nachzuchten Wildfänge. Sie werden ihren Familien entrissen und fristen ein trostloses Dasein hinter Gitterstäben, gepaart mit den Qualen des Trainings für die Manage.
 
Wir müssen uns endlich klar werden: Tiere sind nicht für unsere Belustigung da. Sie existieren allein für sich selbst. Viele Zirkusse sind auch ohne Tiere erfolgreich und machen Spaß, siehe den Cir de Soleil.
 
Geht bitte auf den oben genannten Link und unterschreibt die Petition und teilt sie weiter. Bis zum tragischen Jubiläum wird die 500.000 dann hoffentlich geknackt sein! Lasst uns gemeinsam dem Leid endlich ein Ende bereiten!